Aktuelle Allesschneider im Test, die beliebtesten Modelle aus 2016 und 2017

Die besten Allesschneider im Test auf TestFazit.deKiloweise Brot, Wurst, Käse und Gemüse haben wir in unserem Allesschneidertest in dünne Scheiben zerlegt. Schneiden können alle getesteten Modelle sehr gut. Die größten Unterschiede konnten wir in unserem 2015 Allesschneider Test in Verarbeitung, Sicherheit und Ausstattung finden. Nicht alle Modelle haben beispielsweise eine Kindersicherung. Den größten Einfluss auf den Preis hat allerdings das Material des Gehäuses.

Testsieger: Bosch MAS9101N Metall-Allesschneider im Test

87% 90 Prozent 02/2015

TESTSIEGER

Ein Allesschneider, der den Namen verdient hat. Alles was der Bosch MAS9101N vor das Messer kriegt, wird präzise und mühelos zerkleinert. Das Wellenschliffmesser kombiniert mit dem leistungsstarten Motor erzielt sehr gute Ergebnisse. Das Design der Maschine ist sehr modern und ansprechend. Das Metall wirkt hochwertig, die Kunsstoffelemente in Glasoptik sehr elegant. Ein gelungenes Produkt, bei dem auch das Thema Sicherheit nicht vernachlässigt wurde. Den ganzen Testbericht lesen.

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Preis-/Leistungssieger: ritter Allesschneider E 16

86% 90 Prozent 05/2015

Preis-/Leistung

Der E 16 ist ein sehr beliebtes Modell und ist in den Topseller Listen ganz oben zu finden. Auch in unserem Test konnte das Modell überzeugen. Unter den guten Allesschneidern zählt er zu den günstigen Modellen. Der günstige Preis ist aus unserer Sicht auf das Kunststoffgehäuse des Motorblocks zurück zu führen. Denn in Schnittergebnissen oder Verarbeitungsqualität steht es den teuren Modellen im Nichts nach. Den ganzen Testbericht lesen.

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Graef Allesschneider EVO E 20

86% 90 Prozent 02/2015

Der verhältnismäßig günstige Preis ist auf das Kunststoffgehäuse zurück zu führen. Nichts desto trotz ist diese Ausführung stabil und hochwertig verarbeitet. Die Glasbodenplatte rundet das edle Design ab. Der Allesschneider ist mit dem Allrounder, einem sehr scharfem Wellenschliffmesser ausgestattet. Wie sich das Modell in unserem Test schlägt, lesen sie im folgenden Testbericht. Den ganzen Testbericht lesen.

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ritter icaro 7 Allesschneider im Test

85% 90 Prozent 05/2015

Ein qualitativ hochwertiges Modell auf höchstem Niveau. Das komplette Gehäuse, der Anschlagtisch und der Schlitten sind aus Metall. Im Gegensatz zu anderen Vollmetall Allesschneidern lässt sich dieses Modell platzsparend zusammenklappen. Das ist etwas Besonderes. Das preisgekrönte Design dieser Maschine ist durchdacht und funktional. Wie die Schnittleistung dieses Gerätes ist, lesen sie in unserem ausführlichen Testbericht. Den ganzen Testbericht lesen.

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ritter Allesschneider sono 1

83% 80 Prozent 05/2015

Dieses Modell ist ein Blickfang in jeder Küche. Die freitragende Metallausführung kombiniert mit einer schwarzen Glasbodenplatte verleiht diesem Modell Eleganz und Exklusivität. Aber nicht nur das Design ist gelungen, das Gerät ist sehr stabil und hochwertig. Wie die Schnittergebnisse und die Handhabung in unserem Test abgeschnitten haben, lesen sie in dem ausführlichen Testbericht. Den ganzen Testbericht lesen.

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Siemens MS42006N Allesschneider

76% 80 Prozent 02/2015

Ein sehr günstiger aber dennoch guter Allesschneider. Der Preis spiegelt sich im Gehäuse aber nicht im scharfen Messer wieder. Der MS42006N baugleich mit MAS4201N von Bosch schneidet wirklich sehr gut. Allerdings gibt die günstige Rückwand am Gehäuse nach, so dass dünne Scheiben nicht gleichmäßig geschnitten werden. Mit hochwertigen Allesschneidern kann dieses Modell nicht verglichen werden, für die meisten Bedürfnisse ist es allerdings ausreichend. Den ganzen Testbericht lesen.

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Kaufberatung: Worauf Sie beim Vergleich der Allesschneider Testberichte achten sollten?

Allesschneider und seine Funktionen
Allesschneider und seine Funktionen

Ein Allesschneider ist mehr als nur eine Brotschneidemaschine. Mit dem rotierenden Messer lassen sich neben Brot auch Käse, Wurst, Schinken, Gemüse und Fleisch in Scheiben gleichmäßig und mit unterschiedlicher Dicke sekundenschnell schneiden. In der Frische-Küche, wo der Belag für die Pizza, die hauchdünnen Scheiben für das Carpaccio und vieles mehr regelmäßig geschnitten werden, lohnt die Anschaffung eines solchen Gerätes. Das passende Modell kann zu einem unentbehrlichen Küchenhelfer werden.

Standgerät versus Klappmodell

Klappgert
Durchdachtes Klappgerät

Die meisten Vollmetall-Ausführungen sind feste Standgeräte, die festen Platz auf der Küchenarbeitsplatte benötigen. Dieses Modell lässt sich platzsparend zusammenklappen und findet auch in einer Küchenschublade Platz.

Standgeräte sind solide gebaut, sehen gut aus und wirken in Edelstahloptik sehr modern und schick. Ein stabiler Schneidetisch und ein leichtgängiger Schlitten macht das Schneiden von dünnen Schinkenscheiben zum Vergnügen. Die Geräte haben einen festen Platz in der Küche und kommen öfters zum Einsatz als Klappgeräte. Diese jedoch benötigen weniger Platz und sind gerade bei kleinen Küchen oft die einzige Alternative. Da diese Modelle für den Betrieb erst aus dem Schrank geholt und aufgebaut werden müssen, sollte die Montage von Schlitten und Restehalter nicht all zu umständlich sein.

Entscheidend ist das Messer beim Allesschneider

Herausgenommenes Messer
Ausgebautes Messer

Das Herzstück des Allesschneiders ist das Messer. Die Qualität und die Schliffart entscheidet über die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten in der Küche. Die meisten Maschinen werden mit Universalmessern verkauft. Manche Hersteller bieten als Sonderzubehör Spezialmesser an, zum Schneiden von  Fleisch, Käse oder Wurst.  Im Test konnten aber nur selten bessere Ergebnisse als mit dem Universalmessern erzielt werden.

Verschiedene Schliffarten des Messers

Es gibt drei unterschiedliche Messertypen. Jede Schliffart hat seine Stärken und Schwächen und hat Einfluss auf das Schnittgut.

  • Glatte Messer:

    Ist perfekt geeignet um ganz hauchdünne Scheiben von Schinken oder Carppacio zu schneiden. Mit der glatten Oberfläche schneidet das Messer präzise Scheiben ohne die Fasern des Fleisches zu beschädigen. Weiches Brot kann dieses Messer auch gut schneiden, seine Schwierigkeiten hat es aber mit Krustenbrot. Beispielsweise sind die professionellen Schneidemaschinen an den Wursttheken mit einem glatten Messer ausgestattet.

  • Gezahnte Messer:

    Charakteristisch für dieses Messer sind die deutlich ausgeprägten Zacken. Sie schneiden mühelos durch alle Arten von Brot. Auch dicke und harte Krusten bereiten dieser Schliffart keine Probleme, allerdings sehr dünne Scheiben. Aufschnitt, Käse oder Obst kann zwar mit diesem Messer gut geschnitten werden, allerdings nicht sehr dünn.

  • Wellenschliffmesser:

    Ist bei den meisten, der getesteten Modelle zu finden. Die Wellenschliffmesser erzielen bei Aufschnitt, Käse, Obst und Gemüse hervorragende Ergebnisse. Auch durch harte Krusten schneiden sie mit guten Ergebnissen. Das macht diesen Messertyp zu einem Allrounder.

Neben der Qualität und der Schliffart spielt auch die Anordnung der Messer, die Zugänglichkeit und die Sicherheit beim Wechsel eine Rolle. Neben der Schärfe des Messers entscheidet auch die Motorleistung, ob anspruchsvolles Gut zuverlässig geschnitten wird. Jedoch können die Qualitätsmängel der Messer nicht durch die Leistungsstärke des Motors kompensiert werden. Außerdem sollte der Geräuschpegel des Motors angemessen sein. Um variabel bezüglich der Breite des Schnittguts zu sein, sollte eine frei wählbare Einstellung von Null bis 25 Millimeter möglich sein.

Sicherheit geht vor

Kindersicherung funktioniert mit Zwei-Knpchen Prinzip
Einschalten nur durch Betätigung
von zwei Knöpfchen

Ein Allesschneider muss sich durch einen hohen Sicherheitsstandard auszeichnen, damit er seinen dauerhaften Platz in der Küche verdient. Besonders, wenn Kinder im Haushalt sind, sollte besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt werden. Eine Einschaltsicherung schützt vor einem unkontrollierten Start. Das kann durch eine Anordnung realisiert sein, die das gleichzeitige Bedienen von zwei Knöpfen zum Schneiden notwendig macht oder durch das separate Einschalten eines Schalters, ohne den das Messer nicht zu rotieren beginnt. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass die Bedienung trotz Sicherheitsvorkehrungen nicht umständlich oder gar kraftraubend ist. Ein fester Stand des Gerätes, z. B. Fixierung durch Saugnäpfe, ist ein zusätzliches Plus.

Ausstattung und Funktionen

Allesschneider mit SChlitten und Restehalter und Auffangschale
Allesschneider mit Restehalter,
Schlitten und Auffangschale

Das Gehäuse des Gerätes kann aus Metall oder Hartplastik sein. Hochwertige, und damit langlebigere Modelle besitzen ein Vollmetall-Gehäuse. Allerdings lassen sich die Hersteller das Gehäuse aus Metall gut bezahlen. Trotz des höheren Preises lohnt sich meist die Anschaffung eines Allesschneiders aus Metall, wegen der Robustheit und Landlebigkeit. Außerdem sehen diese Geräte viel hochwertiger und moderner aus. Sie bleiben erfahrungsgemäß eher auf der Küchenarbeitsfläche stehen und werden nicht in Küchenschrank versteckt. Und was in reichweite steht, kommt auch öfters zum Einsatz.

Viele Allesschneider verfügen über eine Auffangschale, in das das geschnittene Gut fällt. Sollte es nicht im Lieferumfang enthalten sein, kann man dafür auch einen Teller oder ein Tablett verwenden.

Auf den Auflegetisch werden die Lebensmittel gelegt, um an das Messer geführt zu werden. Diese Auflagen sind bei einigen Modellen waagerecht, bei anderen schräg angeordnet. Schräge Auflagen haben den Vorteil, dass sie die Schwerkraft des Schnittgutes nutzen, um es an das Messer zu drücken. Damit muss weniger Kraft für die Bewegung während des Schneidens aufgewendet werden. Außerdem verteilt sich die Kraft gleichmäßiger. Das sorgt für glattere Schnittflächen.

Für das sichere Führen der Lebensmittel während des Schneidens dient der Schlitten. Dieser ist für normale Größen ausgelegt. Die einstellbare Weite erweist sich jedoch in Einzelfällen als zu gering, wenn z. B. große Brote geschnitten werden sollen. Dann sollten dieser Schlitten leicht zu entfernen und die Benutzung des Allesschneiders auch ohne ihn gut möglich sein.

Für die Reinigung des Allesschneiders ist es wichtig, dass alle betroffenen Teile gut zugänglich sind. Nach dem Schneiden von Obst und Gemüse muss auch das Messer gesäubert werden. Der Ausbau sollte unkompliziert und rasch zu bewerkstelligen sein. In vielen Küchen ist der Platz limitiert. Ein zusammenklappbarer Allesschneider ist dann erste Wahl, wenn Schlitten und Restehalter sich schnell montieren lassen. Die Standgeräte sind im Vergleich zu den Klappgeräten etas teurer, dafür aber stabiler.

Preise

Die Preisspanne für den Kauf eines Allesschneiders ist beträchtlich und wird am stärksten durch die Qualität der Messer beeinflusst. Leider wird insbesondere bei sehr preiswerten Modellen auf Kosten der Sicherheit gespart. Teurere Vollmetallgeräte zeigten meist bessere Resultate, wenn es um hauchdünne Scheiben ging, weil das Metall eine bessere Fixierung des Schneidguts erlaubte. Kunststoff hat wegen seiner Verformbarkeit Nachteile. Das zu schneidende Material lässt sich nicht perfekt fixieren. Das Schnittgut ist unregerlmäßig.

Bei Preisen jenseits von 100€ unter Berücksichtigung der dargelegten Kriterien, sollte man von einem langlebigen und qualitativ hochwertigen Produkt ausgehen können. Bei Preisen ab 80€ muss man Abstriche hinnehmen: einige Modelle sind eher geeignet, frisches Brot zu schneiden, andere liefern für Aufschnitt und Fleisch bessere Resultate. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass teurere Geräte solider und stabiler gebaut sind. Sie bieten mehr Sicherheit und ein besseres Schnittergebnis.

Die meisten der Allesschneider Test- und Erfahrungsberichte stammen aus den Jahren 2016 und 2017. Ältere Testberichte werden regelmäßig aussortiert.



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