Aktuelle Brotbackautomaten im Test, die beliebtesten Modelle aus 2016 und 2017

Brotbackautomaten im Test

Deutschland und Brot! Für uns eigentlich nichts besonderes: Aber wenn man mal den Blick in Bäckereien im Ausland schweifen lässt, merkt man schnell, dass viele Länder eine andere Brotkultur besitzen als wir. Drum ist es auch kein Wunder, dass das Thema Brot selber backen, immer noch so aktuell ist und viele begeisterte Anhänger hat. Brotbackmaschinen helfen dabei Brot bequem und einfach Brot zuhause selbst zu Backen. 

Im Markt der Brotbackmaschinen tummeln sich viele unterschiedliche Anbieter. Testfazit.de hat Brotbackmaschinen fünf unterschiedlicher Hersteller genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurden zahlreiche Brote gebacken und probiert. Teils wurde nach eigenen Brotrezepten gebacken, teils wurden fertige Brotbackmischungen verwendet. Das Ergebnis der Tests lesen Sie nachfolgend.

Eins vorweg: Alle Brotbackmaschinen erzielten in unserem Test ordentliche Ergebnisse. Es gab keine negativen Ausreißer nach unten. Jeder der getesteten Brotbackautomaten backt ein gutes Brot und hat damit eine Daseinsberechtigung. Für Gelegenheitsnutzer gibt es genauso das passende Gerät, wie für ambitionierte Hobbybäcker.  

Unold 68415 Backmeister Brotbackautomat im Test

93% 90 Prozent 02/2017

Ein Brotbackautomat der Marke Unold darf in unserem Test natürlich nicht fehlen. Wir haben uns für das Modell Unold Backmeister 68415 entschieden, da es äußerst beliebt ist. Preislich ist der Unold Backmeister 68415 im Mittelfeld angesiedelt. Besonders glänzen kann der Brotbackautomat übrigens mit einer sehr guten Bedienungsanleitung, die fast schon ihresgleichen sucht. Sie ist sehr gut beschrieben und gibt einen recht genauen Überblick über die einzelnen Backprogramme. Zudem gibt es ein paar Grundrezepte um selbst Brot zu backen.

Positiv fällt auch der Knethaken-Retter auf. Mit diesem ist es recht einfach, den Knethaken aus dem fertigen, noch heißen Brot zu ziehen. Neben einer wertigen Verarbeitung des Gehäuses, gehört die Brotbackmaschine auch in Punkto Backen zu den besseren von uns getesteten Automaten. In Kombination mit einem fairen Preis, erzielt der Unold Backmeister 68415 den Testsieg. Den ganzen Testbericht lesen.

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Panasonic SD-ZB2512 Brotbackautomat im Test

91% 90 Prozent 02/2017

Panasonic tritt bei uns seltener als Hersteller von Küchengeräten in Erscheinung. Wer sich aber für das Thema Brotbackautomaten wirklich interessiert, wird an dem Panasonic nicht vorbei kommen. Zugegeben, für den Preis des Panasonic SD-ZB2512 Brotbackautomaten, könnte man auch zwei günstigere Brotmaschinen kaufen. Allerdings würde man dann auf einen Zutatenspender, Hefe-Verteiler und über 30 Zubereitungsprogramme, davon alleine 18 zum Backen von Brot.

Ähnlich wie der Unold, kann auch der Panasonic Brotbackautomat mit einer äußerst informativen Bedienungsanleitung überzeugen. Ein Lesen der Anleitung ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Panasonic Brotbackmaschine erzielte in allen Bereichen hohe Bewertungen, einzig der Preis reduziert die Punktzahl und verhindert so die Spitzenposition im Test. Den ganzen Testbericht lesen.

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Klarstein Country-Life Brotbackautomat

81% 80 Prozent 02/2017

Der Klarstein Country-Life hinterlässt einen positiven Gesamteindruck und kann mit seinem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Das Design ist stimmig und die Verarbeitungsqualität ist für das Preissegment angemessen. Die Menüführung ist sehr übersichtlich gestaltet und die Bedienung des Brotbackautomaten ist denkbar einfach.

Positiv hervorzuheben sind u.a. die Innenraumbeleuchtung in Kombination mit dem großen Sichtfenster. Auch der mitgelieferte Knethakenretter fällt positiv aus der Rolle, erleichtert er doch ungemein das Herauslösen des Knethackens aus dem fertigen Brot.

Wirklichen Anlass zu Kritik gibt es nur vereinzelnt. Die englische Beschriftung und das etwas laute Betriebsgeräusch beim Rühren und Kneten und eine fehlende Kabelaufwicklung fallen etwas aus der Rolle. Die negativen Punkte fallen aber kaum ins Gewicht, denn der Klarstein Country-Life liefert in der Hauptdisziplin, dem Brot backen, ein gutes Backergebnis.

Empfehlenswert ist der Backautomat für Gelegenheitsbäcker und Nutzer, die Brotbackmischungen unkompliziert verarbeiten, aber auch eigene Rezepte testen möchten. Den ganzen Testbericht lesen.

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Medion MD 14752 Brotbackautomat im Test

79% 80 Prozent 02/2017

Nicht nur beim Discounter kann man inzwischen Medion-Artikel erwerben, sonderen auch bequem im Internet. So durfte auch kein Brotbackmaschine von Medion in unserem Praxistest fehlen. Der Brotbackautomat MD 14752 von Medion ist das günstigste Gerät in unserem Test, was natürlich für eine gute Bewertung in der Kategorie Preis sorgt.

Aber auch beim wichtigsten Thema: Dem Brot backen, kann der Medion Brotbackautomat überzeugen. Die Bedienung ist, bis auf ein paar kleine Schwächen einfach und die Brote gehen gut auf und werden ordentlich gebacken. Wer erstmal ins Thema Brot backen reinschnuppern will, macht mit der Wahl dieses Gerätes nichts falsch. Den ganzen Testbericht lesen.

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Morphy Richards 48319EE Premium Plus Brotbackautomat mit umklappbaren Knethaken

77% 80 Prozent 02/2017

Ein kleiner Nachteil moderner Brotbackautomaten ist sicherlich dass Loch, welches am Boden des Brotes, durch den Knethaken verursacht wird. Scheinbar gibt es bei diesem Problem bisher keine einfache herstellerübergreifende Lösung. Der Morphy Richards 48319EE Premium Plus versucht das Problem mit einem umklappbaren Knethaken zu lösen. Damit ist er der einzige Brotbackautomat im Test, der das Problem überhaupt versucht zu lösen.

Der Morphy Richards hat die niedrigste Punktzahl im Test erreicht. Das liegt aber nicht daran, dass der Brotautomat schlecht backen würde, sondern vielmehr an der etwas komplizierten Bedienung. Wer damit leben kann, erhält einen Brotbackautomat mit gutem Backergebnis und einem umklappbaren Knethaken. Den ganzen Testbericht lesen.

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Kaufberatung: Worauf Sie beim Vergleich der Brotbackautomaten Testberichte achten sollten?

Für viele Menschen ist die erste Mahlzeit des Tages ein kräftigendes Frühstück und natürlich dürfen ein gesundes Brot oder frische Brötchen nicht fehlen. Frisch vom Bäcker schmeckt es den meisten Verbrauchern am besten, jedoch liegen die Preise für ein einfaches Brötchen durchschnittlich bei dreißig Cent, während frisches Brot nicht selten mit drei Euro zu Buche schlägt. Wesentlich frischer und günstiger ist die Zubereitung in einem Brotbackautomaten.

Technik, die begeistert

Brotbackautomaten gibt es in vielfältigen Ausführungen, Preisklassen und Größen. Herkömmliche Brotbackautomaten verfügen über einen Teigbehälter, Knetwerkzeuge und diverse Programmiermöglichkeiten, die je nach Fabrikat völlig unterschiedlich ausfallen. Die Hauptaufgabe dieses praktischen Haushaltsgerätes ist es natürlich, Brot zu backen, doch auch die reine Teigherstellung sowie das Zubereiten fruchtiger Marmeladen ist je nach Modell ebenfalls möglich. Einige Geräte sind mit einer Warmhaltefunktion ausgestattet oder ermöglichen glutenfreies Backen, was den Kauf überteuerter Diätbrote bei Zöliakie überflüssig macht.

Wie funktioniert eine Brotbackmaschine?

Das Bedienen und Programmieren eines Brotautomaten ist relativ einfach und stellt auch Anfänger vor kein unlösbares Problem. Die im Rezept angegebenen Zutaten werden in der richtigen Reihenfolge in den Behälter des Brotbackautomaten gegeben. Über den Programmschalter gilt es nun, die Brotsorte sowie den Bräunungsgrad zu wählen, um die perfekte Backzeit einzustellen. Ein Signalton, der nach dem Aufgehen des Teigs einsetzt, ermöglicht das Zufügen weiterer Zutaten wie beispielsweise Nüssen, Zwiebeln, Oliven und dergleichen.

Die weiteren Arbeitsschritte erledigt der Backautomat völlig selbstständig, sodass ein duftendes Brot nach bereits zwei bis drei Stunden verzehrfertig gebacken ist. Die benötigte Hitze steuert der Ringheizkörper, der sich im unteren Teil des Backraums befindet. "Im Schlaf backen" wird dank praktischer Zeitschaltuhr zur Realität und der Duft frischgebackenen Brotes ist schon ein guter Grund, um die Füße aus dem Bett zu schwingen.

Die Qual der Wahl

Wie bei jeder neuen Anschaffung gilt es zu überlegen, welche Bedürfnisse gedeckt und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Ist der Teigbehälter zu klein, wird das gebackene Brot wohl kaum den Bedarf der Familie decken. Wird jedoch wenig Brot verzehrt, reicht ein Backautomat mit kleinerem Teigbehälter vollkommen aus. Die perfekte Alternative ist ein Brotbackautomat, der durch Austausch der Teigbehälter drei Brotgrößen anbietet. Die Größe der Brotlaibe liegt zwischen 500 und 1.600 Gramm je nach Hersteller und Modell.

Leistung, Ausstattung und Programme

Der Stromverbrauch der Modelle liegt zwischen sparsamen 550 Watt und 950 Watt. Einige Brotbackautomaten verfügen über eine Stromausfallsicherung sowie einen Motorüberlastungsschutz. Niedriger Stromverbrauch muss jedoch nicht zwingend bedeuten, dass die Leistung überzeugen kann, von daher sollten die jeweiligen Daten miteinander verglichen werden. Vergleichen Sie in den obigen Testberichten die Auflistung aller nennenswerten Funktionen, Daten und aktuellen Preisen, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.

Durchschnittlich stehen zehn bis fünfzehn Programme zur Verfügung. Je hochwertiger das Gerät, desto größer die Programmauswahl. Um das Zufügen von Nüssen, Rosinen und anderen Leckereien zu vereinfachen, sind einige Brotbackautomaten mit einem integrierten Zutatenspender gesegnet. Ein Sichtfenster zählt nicht zur Standardausführung und ist auch nicht unbedingt als Vorteil anzusehen. Zum einen beschlägt das Kontrollfenster und zum anderen ist die Isolierung bei Modellen ohne Sichtfenster um einiges effizienter.

Lohnt der Kauf eines Brotbackautomat?

Selbstverständlich lohnt die Anschaffung einer Küchenmaschine nur, wenn man sie auch regelmäßig einsetzt. Insbesondere Verbraucher, die Wert auf gesunde Zutaten legen oder argwöhnisch auf den Inhalt fertiger Produkte schauen, sollten über die Anschaffung eines Brotbackautomaten nachdenken. Ohne jeglichen Kraftaufwand gelingen gesunde Brote, Brötchen, Pizza, Brioche sowie schmackhafte Brotaufstriche. Mit dem praktischen Brotbackautomaten lässt sich bei regelmäßigem Einsatz auch einiges einsparen.

Fertige Brotbackmischungen gibt es bereits für circa siebzig Cent in fast jedem Supermarkt. Zwei 750 Gramm Brote können aus einer Backmischung gefertigt werden. Berechnet man den benötigten Bedarf an Strom und Wasser und addiert den Preis für die Backmischung hinzu, erhält man einen Brotpreis von circa fünfzig bis sechzig Cent. In einer gängigen Bäckerei kostet ein vergleichbares Brot durchschnittlich zwei Euro, wobei Anfahrt und Zeitaufwand nicht berücksichtigt wurden.

Preise und Nachteile

Brotbackautomaten sind bereits unter vierzig Euro erhältlich, haben jedoch meist nur recht kleine Backformen und nur eine kleine Auswahl an Funktionen. Anspruchsvolle Heimbäcker müssen etwas tiefer in die Tasche greifen, wenn sie zufriedenstellende Backergebnisse wünschen.

Die Anschaffung eines Brotbackautomaten ist eine runde Sache, doch leider gibt es trotz allem auch Kanten und Ecken. Leider entsteht mangels Oberhitze keine gewohnte Brotkruste. Wer das Brot trotzdem knusprig essen möchte, sollte den Teig vom Brotbackautomaten kneten und gehen lassen und überlässt das Backen dem Backofen. Auch die Knethaken können das Backergebnis beeinträchtigen, wenn man sie nicht vor Beginn der Backzeit manuell entfernt.

Selbst Brot zu backen bietet eine Vielzahl an Vorteilen, sodass die Nachteile nur halb so schwer wiegen. Wer weder an Feiertagen noch nach Ladenschluss auf ein ofenfrisches Brot verzichten möchte, wird um den Kauf eines Brotbackautomaten nicht herumkommen.

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Die meisten der Brotbackautomaten Test- und Erfahrungsberichte stammen aus den Jahren 2016 und 2017. Ältere Testberichte werden regelmäßig aussortiert.



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