Aktuelle Pulsuhren im Test, die beliebtesten Modelle aus 2015 und 2016

Polar FT1 Trainingscomputer Testbericht

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Garmin Forerunner 110 GPS-Sportuhr im Test

Bewertung: Bewertung: 4 Sterne - Mit der Garmin GPS Sportuhr Forerunner 110 können Sportler exakte Distanz-, Geschwindigkeits- und Zeitmessungen durchführen. Weiter lesen

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Tipps zum Finden der richtigen Pulsuhr.

  1. Einstellbarer und bequemer Brustgurt. Achten Sie beim Vergleich der Testberichte auf Angaben zum Sitz des Brustgurts. Der Brustgurt, der die Herzfrequenz misst, sollte einen bequemen Sitz garantieren und den Sensor zuverlässig fixieren.

  2. Einfache Bedienung während dem Training. Eine übersichtliche Darstellung der gemessenen Werte und eine einfache Bedienung, garantieren das man sich während dem Training aufs wesentliche konzentrieren kann: Das Laufen.

  3. GPS-Pulsuhren Wer nicht nur seine Fitness verbessern, sondern auch Wegstrecke und Höhenmeter auswerten will, greift auf eine GPS-Pulsuhr zurück. Diese sammelt Positionsdaten, die dann nach dem Training am PC ausgewertet werden können.

  4. Genauigkeit bei der Messung von Puls und Herzfrequenz. Dank eines gut sitzenden Brustgurtes ist die Messung der Herzfrequenz auch während des Sports sehr genau. Einige Hersteller werben sogar mit einer EKG-genauen Messung des Puls.


oder ausführliche Kaufberatung anzeigen

Kaufberatung: Worauf Sie beim Vergleich der Pulsuhren Testberichte achten sollten?

Nicht nur Profisportler überwachen heutzutage beim Training ihre Herzfrequenz, auch im Breitensport sind Herzfrequenzmesser angekommen und gehören zur Ausrüstung vieler Sportler. Die Auswahl auf dem Markt der Pulsuhren ist riesig und unübersichtlich geworden. Diese Kaufberatung soll neben den obigen Testberichten eine Orientierung bei der Auswahl geben.

Einfach nur den Puls messen, dass ist für die meisten Pulsuhren zu wenig. Sie sind vollgespickt mit Funktionen, die aus der Trainingsuhr einen kleinen Computer machen und daher eher den Namen Lauf- oder Pulscomputer verdient hätten.

Aufbau: Uhr und Brustgurt

Fast alle Pulsuhren bestehen aus der eigentlichen Uhr und einem Brustgurt. Die Uhr wird normal mit einem Armband am Handgelenkt befestigt und dient zum Bedienen der Funktionen und zur Anzeige der Messwerte wie bspw. Herzfrequenz, Distanz, verbrauchte Kalorien und evtl. Höhenmeter.

Der Brustgurt besteht aus zwei oder drei Teilen:

  • Einem flexiblen Band zum fixieren des Gurtes auf der Brust und
  • dem Element mit dem Herzfrequenzmesser und einer kleinen Batterie zur Stromversorgung des Sensors.

Welche Funktionen sollte eine gute Pulsuhr besitzen?

Die Frage nach den Funktionen hängt natürlich mit den persönlichen Anforderungen zusammen, aber wichtige Grundfunktionen sind z.B.:

  • Herzfrequenz (aktuelle und durchschnittliche)
  • zurückgelegte Distanz
  • Geschwindigkeit (Pace, aktuelle und durchschnittliche)
  • Verbrauchte Kalorien
  • Stopuhr
  • Spritzwassergeschützt oder Wasserdicht
  • Definition von individuellen Trainingszonen
  • Schrittzähler

Mit dieser Basis an Funktionen können Läufer und andere Sportler die Erfolge ihres Trainings überwachen und optimieren. So lassen sich bspw. Trainings in einem bestimmten Herzfrequenzbereich und Ausdauer oder Intervall-Trainings absolvieren.

Wer etwas mehr Daten sammeln und auswerten will, sollte noch eine Schippe drauflegen und sich für eine Pulsuhr mit GPS entscheiden.

Dank des GPS-Moduls weiß die Pulsuhr zu jeder Zeit wo man sich befindet. Diese Positionsdaten werden im internen Speicher aufgezeichnet und können später an einen PC oder Mac übertragen werden. Dort kann man dann den Streckenverlauf betrachten und analysieren. Mittels GPS kann nicht nur die Position und Strecke überwacht werden, sondern auch die Höhe. So dass sich die gelaufenen oder mit dem Fahrrad gefahrenen Höhenmeter auswerten lassen.

Hinweis zum Höhenmesser und GPS-Genauigkeit: Es gibt zwei Wege die aktuelle Höhe zu ermitteln: Über das GPS-Signal oder über einen barometrischen Höhenmesser, der die Höhe anhand des Luftdrucks ermittelt.

In der Regel liefert der barometrische Höhenmesser genauere Daten als GPS, ist aber auch teurer. Auch bei der Positionsbestimmung gibt es mittels GPS immer wieder Abweichungen. Dies liegt einerseits an der verbauten Technik, andererseits an der Genauigkeit von GPS. Daher werden die ermittelten Werte für die Anzeige und später am PC geglättet.

Pulsuhren mit GPS benötigen natürlich guten Empfang der von den GPS-Satelliten gesendeten Signale. Bis ausreichend Signale gefunden werden, kann je nach GPS-Uhr etwas Zeit in Anspruch nehmen. In der Regel dauert dieser Prozess eine bis drei Minuten.

Akkulaufzeit

Viele Funktionen wie GPS oder die Herzfrequenzmessung verbrauchen nicht unerheblich Energie. Diese wird in der Uhr mittels Akku und im Pulsmessgerät (Sensor im Brustgurt) über eine kleine Batterie geliefert.

Während die Batterie (Knopfzelle) viele Wochen und Monate hält, muss der Akku in der Uhr regelmäßig aufgeladen werden. Die Akkuladezeit beträgt meist nur wenige Stunden.

Wichtiger ist aber die Akkulaufzeit. Wer lange Trainingseinheiten absolviert, will auch über die gesamte Dauer die Funktionen der Uhr nutzen können. Besonders bei einem Marathontraining oder längeren Fahrradtouren kommt es auf eine gute Akkulaufzeit an.

Bedienung und Einstellungen

Die Bedienung einer Pulsuhr sollte so gestaltet sein, dass man beim Laufen oder im Training nicht viel an der Uhr einstellen muss. Das klappt bei den meisten Pulsuhren im Test recht gut.

Die erstmalige Konfiguration der Pulsuhr kann, aufgrund der vielen Funktionen, zeitintensiv sein. So müssen bei vielen Sportuhren das Gewicht des Läufers, Größe, maximale Herzfrequenz und Ruhepuls eingegeben werden.

Software und Trainingstagebücher

Oft liefern Hersteller mit dem Pulsmesser eine eigene Software zur Analyse und Erfolgskontrolle mit. Je nach Hersteller ist der Funktionsumfang mehr oder wenig gut. Da sich bei fast allen Sportcomputer die Daten aber exportieren lassen, kann man auch auf alternative Programme zurückgreifen.

Im Internet gibt es zahlreiche kostenlose und -pflichtige Programme, die das Herz des Sportlers höher schlagen lassen. So lässt sich ganz einfach ein Trainingstagebuch führen und/oder die Ziele eines Trainingsplan verfolgen, unabhängig von der mitgelieferten Software des Pulsmesser.

Zubehör und Ausstattung

Wenn nicht bereits mitgeliefert, ist für Läufer ein Laufsensor, der zusätzlich die Schrittfrequenz (Kadenz) misst und an den Laufcomputer überträgt, eine interessante Option. Der Schrittzähler wird in der Regel an den Laufschuhen (Schnürsenkel) befestigt. Da sein Gewicht im Verhältnis zum Laufschuh sehr gering ist, fällt er beim Laufen gar nicht auf.

Pulsuhren lassen sich natürlich nicht nur fürs Joggen und Lauftraining, sondern auch beim Fahrrad fahren verwenden. Wer die Uhr beim Radeln nicht am Handgelenk tragen möchte, kann die Sportuhr auch am Lenker des Fahrrads befestigen. Dafür gibt es spezielle Adapter und Halterungen, die die Montage vereinfachen.

Ebenfalls für Fahrradfahrer oder Triathleten interessant sind Erweiterungen mit denen man die Trittfrequenz beim Fahrradfahren messen kann.

Anschaffungskosten

Die Preise von Pulsuhren liegen zwischen 20 und 300 Euro. Sportler, die nur ihre Pulsfrequenz während des Sports wissen wollen, bekommen gute Modelle mit bequemen Brustgurt für ungefähr 50 Euro. Wer neben dem Puls noch GPS- und Höhenangaben auswerten will muss schon 100 Euro und mehr ausgeben.

Die meisten der Pulsuhren Test- und Erfahrungsberichte stammen aus den Jahren 2015 und 2016. Ältere Testberichte werden regelmäßig aussortiert.



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