Severin SM 3737 Standmixer im Test

Hinweis: Es fehlen noch unsere eigenen Bilder, diese werden die Tage im Testbericht nachgereicht. So lange dienen die Produktbilder von Severin als Orientierung.

Die Severin Elektro GmbH aus Sundern im Sauerland ist ein populärer Hersteller, der günstige Haushalts- und Küchengeräte produziert. Severin-Standmixer zählen zu den häufiger getesteten Produkten, die Testfazit.de im fundierten und ausgiebigen Praxistest im Hinblick auf Alltagstauglichkeit, Anwendungsmöglichkeiten, Qualität, Handhabung und Leistungsfähigkeit untersucht hat. Interessenten erfahren in diesem Testbericht, wie der Severin SM 3737 Standmixer im Benchmark zu bewerten ist, welche Stärken und Schwächen das Haushaltsgerät aufweist und welche Ziel- und Nutzergruppe vom Küchengerät profitieren kann.

Ausstattung

Im Lieferumfang des SM 3737 Standmixers von „Severin“ sind folgende Komponenten und funktionale Module enthalten:

  • der ein Liter große Glas-Mix-Behälter,
  • der Drehschalter mit zwei Geschwindigkeitsstufen (inklusive Momentstufe),
  • die zerkleinernde Mühle als Extra-Aufsatz,
  • der Verschluss der Einfüllöffnung samt Messbecher (bis 25 ml),
  • die manuelle Kabelaufwicklung.

Verarbeitung

Die Basisstation des SM 3737 Standmixers besitzt eine Oberfläche in Edelstahloptik und ein singuläres Bedienelement in Form eines zentralen Drehschalters, der im Schwarz-Chrome-Design kontrastreich ins Auge sticht. Obgleich die Metall- und Gesamtoptik des Küchengerätes edel und ansprechend erscheint, ist die metallische Oberfläche anfällig für Fingerabdrücke des Bedieners. Hierbei handelt es sich um produkt- und modellübergreifende Nachteile der Edelstahloptik, die einer fingerabdruckfreien Weiterentwicklung bedarf. Hinsichtlich der primären Verarbeitungs- und Materialqualität ist der Standmixer frei von sichtbaren Mängeln und wesentlichen Kritikpunkten.

Handhabung

Ebenso wie die Handhabung eines modernen, marktüblichen Standmixers einfach und nutzerfreundlich ist, geht die Bedienung des Severin SM 3737 Standmixers leicht und intuitiv von der Hand. Frei vom Einrasten stellt der Bediener den Glasbehälter auf die Basisstation, um das mit dem Netzstecker verbundene Gerät zu fixieren und in Betriebsbereitschaft zu versetzen.

Laut Bedienungsanleitung besitzt der ein Liter umfassende Glasbehälter des Standmixers ein maximales Arbeitsvolumen von 700 ml. Hierbei handelt es sich um den kleinsten Füllmengenwert unter allen getesteten Standmixern und gängigen Fabrikaten am Markt. Zu kritisieren ist zweitens die Einfüllöffnung, die mit einem Durchmesser von 3,1 cm etwas zu klein geraten ist, um das Einfüllen praktisch zu handhaben.

Wenn Anwender und Anwenderinnen das Gerät im Betrieb nutzen, ist es ausgeschlossen, dass Komponenten wackeln oder vibrieren. Denn aufgrund seiner vier Gummifüße und robusten Bauart bietet der Severin SM 3737 einen stabilen Stand auf befestigter Arbeitsfläche.

Der Severin SM 3737 Standmixer verfügt über einen bedienungsfreundlichen Drehschalter, der nach rechts gedreht zwei Geschwindigkeitsstufen auswählen lässt. Um die Geschwindigkeit zum Nachfüllen von Flüssigkeit temporär zu drosseln, aktiviert der Nutzer in linker Drehrichtung die Momentstufe. Der langsame Antrieb reduziert Spritzer und vermischt die Zutaten auf sanfte Weise.

Da viele Anwender ihren Standmixer über die normalen Geschwindigkeitsstufen regeln, sind fehlende Einzel- und Sonderprogramme kein Nachteil, weil sie als Nice-to-have oder spielerisches Extra zu bewerten sind. Die flexiblen, smarten Drehschalter-Funktionen des Severin-Standmixers erfüllen ihren wesentlichen Zweck und erleichtern den Einstieg in die Welt selbstgemachter Drinks und Smoothies.

Wenn Bediener den Deckel korrekt aufsetzen, verschließt der Glasbehälter dicht, sodass bei einem Arbeitsvolumen von bis zu 700 ml keine Inhaltsstoffe entweichen. Kritisch zu bewerten ist die mit einem Messbecher verschlossene, nicht luftdichte Einfüllöffnung, aus der beschleunigte Flüssigkeit während des Mixvorgangs lokal austreten könnte.

Aus der beigefügten Anleitung geht hervor, dass Einzelteile des Standmixers nicht spülmaschinengeeignet und folglich per Hand zu spülen sind. Da sich der Messereinsatz flexibel vom Glasbehälter lösen lässt, fällt die manuelle Reinigung der Kernkomponente leicht.

Leistung

Arbeitserleichternd ist die beigelegte Mühle, die es ermöglicht, verschiedenartige Inhaltsstoffe wie Salat und Nüsse vorbereitend zu zerkleinern.

Um die Leistungsfähigkeit des Severin SM 3737 Standmixers zu bewerten, ist eine differenzierte Betrachtung nach individuellem Anwendungsfall erforderlich:

Zuverlässig zerkleinert das Mixgerät gekochtes Gemüse und Obst. Je nach Beschaffenheit, Festigkeit und Größe der Obst- oder Gemüsesorte ist ein längerer Mixvorgang erforderlich, damit der Standmixer alle Stücke fein zerkleinert. Milchshakes oder Smoothies lassen sich mit dem Severin SM 3737 souverän zubereiten.

Da das Küchengerät zu lange braucht, um rohes Gemüse oder gefrorene Früchte rückstandslos zu zerkleinern, sind für diesen Anwendungszweck Standmixer-Modelle mit einer höheren Motorleistung zu empfehlen.

Im Test weist der Motor des Severin SM 3737 neben dem Standmixer von „Russell Hobbs“ die niedrigsten Leistungswerte auf. Der energiesparsame Verbrauch von 500 Watt in Kombination mit dem kleinen Flügelmesser erklärt die zu kritisierende Gesamtperformance.

Obgleich der Severin SM 3737 weder zu den lauteren noch zu den leiseren Standmixern unserer Testreihe gehört, dürfte die Lautstärke des Gerätes im Hinblick auf die niedrige Leistung geringer sein.

Fazit

Singles können mit dem Severin SM 3737 Standmixerœ einzelne Smoothies und Milchshakes solide zubereiten. An seine Grenze stößt das Küchengerät, wenn gefrorene Früchte oder faserige Gemüsesorten zu zerkleinern sind, weil die Arbeit zu zeitintensiv und mit motorbelastender Verschleißwirkung verbunden ist. Wer einen Standmixer regelmäßig benutzen möchte, dürfte mit einem leistungsstärkeren Gerät langfristig mehr Freude haben. Zu beachten ist, dass sich aufgrund des 700 ml umfassenden Arbeitsvolumens umgerechnet nur zwei Milchshakes zubereiten lassen. Gelegenheitsnutzer erhalten einen günstigen Standmixer, der wenige Drinks verlässlich zusammenmixt. Nutzergruppen mit einem höheren Leistungs- und Füllmengenbedarf profitieren von einem professionelleren Modelltyp.